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Das magnetische Feld

Der Magnetismus spielt in der Elektrotechnik eine wichtige Rolle.
Beispiel hierfür sind Generatoren, Elektromotoren oder Relais.

Grundbegriffe des Magnetismus
Ein Magnet hat die Eigenschaft, dass er alle eisenhaltige und auch alle nickel- und kobalthaltigen Stoffe anzieht und an sich haften lässt.
Dauermagnete (Permanentmagnete) behalten ständig ihre magnetische Eigenschaft bei.
Elektromagnete werden durch stromdurchflossene Spulen realisiert. Ihre magnetische Wirkung ist -im Gegensatz zum Dauermagneten- nur so lange vorhanden wie auch ein Strom durch die Spule fließt.
Wird ein Magnet drehbar gelagert so richtet er sich entsprechend dem Erdmagnetfeld in Nord-Süd Richtung aus. Der in Richtung Norden zeigende Pol des Magneten wird Nordpol genannt und der nach Süden zeigende Pol ist der Südpol des Magneten.

Magnetische Flußdichte

Die magnetische Flußdichte gibt die Stärke des Magnetfeldes auf einer bestimmten Fläche an.
Die magnetische Flußdichte hat das Formelzeichen B. Die Maßeinheit ist T (Tesla), T= Vs/m2

Magnetische Flußdichte
Formelzeichen Maßeinheit
B T

 

Magnetischer Fluß

Der magnetische Fluß ist das Produkt aus magnetischer Flußdichte B und der wirksamen Fläche A, in der der magnetische Fluß wirkt.
Der magnetische Fluß hat als Formelzeichen den griechischen Buchstaben Φ (großes Phi). Die Maßeinheit des Magnetischen Flusses ist Weber abgekürzt Wb. Ein Wb entspricht einer Vs (Voltsekunde).

Φ = B · A

 

Maßeinheitengleichung  
[Φ] = [B] · [A]  
Wb = Vs/m2 · m2 = Vs

 

Magnetischer Fluß
Formelzeichen Maßeinheit
Φ Wb

 

Magnetische Feldstärke

 

Magnetische Feldstärke
Formelzeichen Maßeinheit
H A/m

 

Elektrische Durchflutung

 

Elektrische Durchflutung
Formelzeichen Maßeinheit
Θ A
Θ großes Theta

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